HAKOMI® - Achtsamkeitstherapie

„Es geht nicht nur darum, wer du
glaubst, zu sein. Es geht nicht um etwas,
dass du nur intellektuell begreifen kannst.
Es geht darum, wer du im tiefsten Grunde
deines Herzens bist.”

(Ron Kurts)

Baum

HAKOMI ist ein Wort der Hopi-Indianer, dass sich als Frage "Wer bist du?", und als Aussage "Der, der du bist" übersetzen lässt.

Und genau dieser Übergang von der Frage zur Feststellung ist Gegenstand der HAKOMI® -Methode als erfahrungs- und wachstumsorientierter Körperpsychotherapie.

Die fünf Prinzipien der HAKOMI® -Methode sind:

  • Innere Achtsamkeit
  • Einheit/Vernetztheit aller Dinge
  • Gewaltfreiheit
  • Selbstorganisation
  • Körper-Seele-Geist-Einheit

„Als Einstellung zeugt innere Achtsamkeit
von einer Vorliebe für den Weg des Bewusstseins.
Sie äußert ihr Vertrauen, indem sie sich Zeit
nimmt, Erfahrungen erst einmal zu erforschen,
bevor sie aktiv damit umgeht.”

(...)

„Innere Achtsamkeit ist
Bestandteil einer Tradition, die erkennt,
dass das Bewusstsein ebenso real ist
wie die Materie, vielleicht sogar realer.”

(Ron Kurts; Begründer der HAKOMI® -Methode)

Wir arbeiten in der Grundhaltung der sog. "loving-presence", einer nicht wertenden, interessiert zugewandten und liebevollen Präsenz gegenüber unserem Klienten.

Darunter verstehen wir die Anerkennung und Wertschätzung des "SO-Seins" unserer Klienten.

Dabei würdigen wir die Einzigartigkeit des Wesens und des Körpers jedes einzelnen Klienten als ein ganz besonderes "Gesamtkunstwerk", welches geformt wurde durch die vielfältigen Erfahrungen eben dieses individuellen Klienten.

Wir arbeiten im Bewusstseinszustand der "inneren Achtsamkeit", indem wir unsere Aufmerksamkeit bewusst fokussieren und von "außen" nach "innen" zu uns selbst lenken.

So lernen unsere Klienten die Gedanken, Körperempfindungen und Gefühle zu bemerken, zu fühlen und wahrzunehmen (für "wahr" zu nehmen), die sie im nach außen gerichteten Alltagsbewusstsein nicht oder nur bruchstückhaft spüren und wahrnehmen.

Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber, sowie die Wahrnehmung, Anerkennung und Akzeptanz dessen, was gerade ist, ermöglichen Ihnen Selbstwahrnehmung, Selbsterkenntnis, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und die Übernahme von Selbstverantwortung.

Ohne Kontakt zu Ihren eigenen Emotionen, Ihren Grundanschauungen und Ihren emotionalen und psychischen Ressourcen, gibt es keine wirkliche Entwicklung an Ihrem "eigentlichen" Thema und zu Ihrem "eigentlichen" Ziel.

Sich selbst mit allen vorhandenen Emotionen und körperlichen Empfindungen in den verschiedenen Lebensbereichen "wahr zu nehmen" und sich "Ihrer selbst" bewusst zu werden, macht die Integration neuer Erfahrungen und Erkenntnisse erst möglich.